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„Spessart“ field project of Weihenstephan-Triesdorf University of Applied Sciences reaches final stage of the 2020 EU-Natura 2000 Award

Stöcklein, B.; Moning, C.; Zahner, V. (2021)

eco.mont 2021/13 (2), S. 31-34.
DOI: 10.1553/eco.mont-13-2s48


Open Access
 

For the first time, a field project run by Weihenstephan-Triesdorf University of Applied Sciences has reached the finals of the 2020 European Natura 2000 award. Just as special as the project’s presence among the finalists in the Communication category has been the initial concept of the Spessart project. This field study was designed in close cooperation with specialist and municipal authorities, and local inhabitants, and was conducted in sites of communal and city forests in the Main-Spessart district. Over a period of 17 years, student groups focused on three overarching survey parameters, which were in accordance with the working instructions of the Bavarian State Institute of Forestry: Presence of Natura 2000 habitats, habitat structures, and Fauna (with a particular focus on value-adding bird species and bats). The evaluations of each parameter were carried out separately and then combined into an overall evaluation. Following the data analysis and evaluation phase, recommendations for optimizations and subsidies were made. The final results were presented to interested local people, authorities and the press. This information could inform and support grant and subsidy applications for nature and forest conservation efforts.

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Leben unter Strom – Pilotstudie zum ökologischen Trassenmanagement unter Energiefreileitungen

Moning, C. (2020)

ANLiegen Natur 2021, 43 (1), S. 15-20.

 

Von 2014 bis 2017 wurde in einer Pilotstudie in Rheinland-Pfalz auf 30 Probeflächen das Lebensraumpotenzial unter Energiefreileitungen analysiert und naturschutzfachlich bewertet. Auf fünf Trassen wurden Brutvögel, Fledermäuse, xylobionte Käfer, Landschnecken, Wildkatzen und die Vegetation untersucht. Es zeigte sich, dass Freileitungstrassen ein hohes Potenzial für den Artenschutz haben. Maßnahmen zur aktiven Anreicherung von Totholz, mindestens ein Hektar große Offenlandflächen sowie das Köpfen oder Schneiteln von Bäumen, werden empfohlen.

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Vogelreichtum in einer alpinen Kulturlandschaft: Der Naturpark Lessinia in Norditalien

Moning, C.; König, C.; Weiß, F. (2020)

Der Falke 2020 (12), S. 18-23.

 

Zwischen den Kleinen Dolomiten, der Stadt Verona und dem Monte Baldo erstreckt sich auf gut 100 km² und bis auf eine Höhe von 2000 m reichend der Naturpark Lessinia. Lessinia ist ein Gebirgsstock der venezianischen Voralpen, der sich größtenteils in der Provinz Verona und nur teilweise in den Provinzen Vicenza und Trento befindet. Rund 170 Vogelarten wurden hier bislang beobachtet. Steinadler, Steinrötel und Birkhühner zählen zu den Brutvögeln. Mornellregenpfeifer rasten regelmäßig. Auf dem Hochplateau der Lessinia findet sich alljährlich die einzige regelmäßig überwinternde Schneeammerpopulation der Alpen ein, sodass das Gebiet ganzjährig einen Besuch lohnt.


Spuren von 100 Jahren militärischer Nutzung: Die Drover Heide in Nordrhein-Westfalen

König, C.; Moning, C.; Weiß, F. (2020)

Der Falke 2020 (11), S. 16-21.


Disentangling effects of climate and land use on biodiversity and ecosystem services—A multi-scale experimental design

Redlich, S.; Zhang, J.; Benjamin, C.; Dhillon, M.; Englmeier, J.; Ewald, J.; Fricke, U....

Methods in Ecology and Evolution 2021 (00), S. 1-14.
DOI: 10.1111/2041-210X.13759


Open Access
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Landeshauptstadt von Tirol in Österreich: Vogelvielfalt um Innsbruck

Moning, C.; König, C.; Weiß, F. (2020)

Der Falke 2020 (10), S. 22-27.

 

Mit gut 132 000 Einwohnern ist Innsbruck die bevölkerungsreichste Stadt Tirols und zugleich fünftgrößte Stadt Österreichs. In dem gesamten Ballungsraum leben rund 300 000 Menschen. Innsbruck gilt für viele Deutsche als Tor zum Brenner und somit Durchgangsort in die Urlaubsregionen in Norditalien. Doch Innsbruck hat vielfältige Lebensräume zu bieten. Direkt um die florierende Stadt erheben sich im Norden die Nordkette, die südlichste der vier großen Gebirgsketten im Karwendel, und im Süden die Vorberge der alpinen Zentralkette mit dem 2246 m hohen Patscherkofel. Der enorme Höhengradient zwischen den rund 600 m tiefen Tallagen und den deutlich über 2000 m reichenden Gipfeln rund um die Stadt ist der Grund für die artenreiche Gebirgsvogelwelt.


Zu Gast in der friesischen Karibik: Die Insel Föhr in Schleswig-Holstein

Weiß, F.; Moning, C.; König, C. (2020)

Der Falke 2020 (9), S. 22-27.


Höchster Gipfel zwischen Alpen und Skandinavien: Der Brocken im Nationalpark Harz

Andrea, M.; König, C.; Moning, C.; Weiß, F. (2020)

Der Falke 2020 (8), S. 18-23.


Junge Heide, alte Eichen: Forsthaus Prösa in Brandenburg

König, C.; Moning, C.; Weiß, F. (2020)

Der Falke 2020 (7), S. 24-28.


Vogelvielfalt in einer menschengeprägten Fluss- und Moorlandschaft: Das Donaumoos und die Donauaue bei Günzburg in Bayern

Moning, C.; König, C.; Weiß, F. (2020)

Der Falke 2020 (6), S. 50-54.

 

Das Donautal nördlich von Günzburg und Leipheim liegt in Bayern an der Grenze zu Baden-Württemberg. Es umfasst naturnahe auwaldähnliche Laubmischwälder mit Altwässern der Donau sowie mit dem Gundelfinger und dem Leipheimer Moos wichtige naturnahe Restflächen des ausgedehnten Niedermoores Schwäbisches Donaumoos. Das Gebiet ist unter anderem für sein großes Halsbandschnäpper-Vorkommen bekannt. Aber auch andere gesuchte Arten wie Mittelspechte und Bekassinen brüten hier. Besonders lohnend sind die Zugzeiten und die Brutzeit. An einem Frühsommertag können leicht über achtzig Arten beobachtet werden.


Ein Hotspot für Wasservögel: Der Selenter See in Schleswig-Holstein

Andrea, M.; König, C.; Moning, C.; Weiß, F. (2020)

Der Falke 2020 (5), S. 26-30.


Heckrinder als Landschaftspfleger: Kiebitzwiese und Apricke in Nordrhein-Westfalen

König, C.; Moning, C.; Weiß, F. (2020)

Der Falke 2020 (4), S. 34-39.


Feuchtgebiete aus Menschenhand: Das Fränkische Seenland in Nordbayern

Moning, C.; König, C.; Weiß, F. (2020)

Der Falke 2020 (3), S. 34-39.

 

Altmühl-, Brombach-, Roth- und weitere kleine Seen entstanden in den 1980er Jahren als Hochwasser-Zwischenspeicher und haben sich innerhalb kürzester Zeit zu ornithologisch herausragenden Feuchtgebieten in Nordbayern entwickelt. Am Altmühlsee, und hier besonders im Norden, im Bereich einer künstlich angelegten Inselzone, werden alljährlich rund 200 Vogelarten nachgewiesen. Am Brombachsee trifft man im Winter auf eine interessante Auswahl von sonst für die Küste typischen Wasservogelarten. Der Rothsee ist immer wieder für überraschende Rastvögel gut. Allein für den Altmühlsee mit dem Wiesengebiet Wiesmet sollte man sich einen Tag Zeit nehmen. Auch für eine umfassende Beobachtungsrunde um den Brombachsee benötigt man einen der kurzen Wintertage, während man am Rothsee in wenigen Stunden umfassend beobachtet hat. Brombachsee und
Altmühlsee lassen sich gut miteinander kombinieren.


Forstwirtschaft und Naturschutz Hand in Hand: Das Lauerholz und der Schellbruch in Lübeck

Weiß, F.; Moning, C.; König, C. (2020)

Der Falke 2020 (2), S. 28-33.


Purpurreiher und Blaukehlchen: Vogelbeobachtung an der Donau bei Regensburg

Moning, C.; König, C.; Weiß, F. (2020)

Der Falke 2020/1 (1), S. 28-32.

 

Auf dem rund 36 km langen Abschnitt der Donau zwischen Regensburg und Straubing verliert die Donau nur 14 m an Höhe auf ihrem Weg ins Schwarze Meer. In der Folge des schwachen Gefälles bildete der große Fluss weite Mäander in einer fl achen Landschaft vor dem Bayerischen Wald. Der Fluss als Verkehrslinie und die fruchtbaren Böden sorgten dafür, dass der weitläufige Talraum schon früh intensiv ackerbaulich genutzt wurde. Zudem wurde die Donau in diesem Abschnitt gestaut und stark ausgebaut, was zum Verlust zahlreicher Lebensräume führte. Die Renaturierungs- und Ausgleichsfl ächen sind dennoch lohnende Exkursionsziele. Die Donau östlich Regensburg lockt zur Brutzeit mit einigen interessanten Brutvogelarten, darunter eines der bedeutendsten Nachtreihervorkommen Deutschlands. Auch zu den Zugzeiten und im Winter bietet dieser Donauabschnitt interessante Beobachtungsmöglichkeiten.


Gelbbauchunken können auch Schatten

Schönhärl, M.; Moning, C.; Tobisch, C. (2019)

ANLiegen Natur 41 (1), S. 123-134.

 

Die Gelbbauchunke ist in Bayern stark gefährdet. Als Pionierart in Kleinstgewässern ist sie bei zahlreichen Planungen relevant und wird in vielen Naturschutzprojekten gefördert. In einem Freiland-Experiment haben wir getestet, wie sich Beschattung und Nahrungsverfügbarkeit auf Entwicklungsdauer, Gewicht und Länge der Larven auswirkt. Unter stark beschatteten Bedingungen waren Gewichtszunahme, Längenentwicklung und Entwicklungsdauer der Individuen unterdurchschnittlich. Bei Zufütterung waren die Gewichtszunahme und der Längenzuwachs unter starker Beschattung – bedingt durch einen herabgesetzten Stoffwechsel – jedoch am größten. Die Entwicklungsdauer verlängerte sich unter diesen Bedingungen nur geringfügig. Auch beschattete Gewässer können also eine Bedeutungfür die Fortpflanzung von Gelbbauchunken haben. Die Eignung der Gewässer wird dabei weniger durch Wassertemperatur oder Schattentoleranz, sondern vielmehr durch die Nahrungsverfügbarkeit beschränkt.

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Die Sonneninsel der Seeadler: Usedom

König, C.; Moning, C.; Weiß, F. (2019)

Der Falke 2019/12 (12), S. 27-31.


Heiden und Niedermoore in einer Boomregion: Vogelbeobachtung in der Münchner Schotterebene

Moning, C.; König, C.; Weiß, F. (2019)

Der Falke 2019/11 (11), S. 7-11.

 

Da wo heute die Allianzarena eine weit sichtbare Landmarke im prosperierenden Münchner Norden bildet, erstreckte sich nach der letzten Eiszeit eine weite Schotterebene, die Münchener Schotterebene.  Menschliche Weidenutzung verwandelte die mageren Standorte später in weite Grasheiden, während sich dort wo der Grundwasserstrom die Oberfläche erreichte, weite Niedermoorlandschaften mit dem Dachauer, Freisinger und Erdinger Moos bildeten. Dazwischen floss breit die Isar mit ihren Auwäldern und Schotterbänken. Landwirtschaftliche Intensivierung und massive Siedlungsentwicklung zerstörten viele dieser Lebensräume, doch erzeugt der zunehmende Flächendruck interessante Entwicklungen für den Naturschutz – durch Ausgleichsflächen.


Einer der letzten alten Buchenwälder: Der Kellerwald in Hessen

Andrea, M.; König, C.; Moning, C.; Weiß, F. (2019)

Der Falke 2019/10 (10), S. 38-42.


Juwelen des Süderberglandes: Stilleking und Ebbemoore in Nordrhein-Westfalen

König, C.; Moning, C.; Weiß, F. (2019)

Der Falke 2019 (9), S. 42-46.


Prof. Dr. Christoph Moning


Hochschule Weihenstephan-Triesdorf

Institut für Ökologie und Landschaft (IÖL)
Weihenstephaner Berg 4
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