Biodiversity patterns in mid mountain ranges

Im Rahmen des Projekts diente eine Reise der Vorbereitung einer Forschungskooperation zum Thema "Biodiversitätsmuster in Mittelgebirgen". In einem ersten Projekt wurden in einem spanischen Naturpark mit strengem Reglement diese Muster unter nur geringem menschlichem Nutzungseinfluss untersucht. Nach erfolgreichem Abschluss dieses Projekts ist an die Übertragung auf andere Mittelgebirge, z.B. in Bayern zu denken, wo dann der Nutzungseinfluss und die Nutzungsgeschichte stärker einbezogen werden sollten. Die Reise war notwendig, um mit dem Partner in Malaga das Vorgehen und einen Projektantrag abzustimmen.

Bild1
Picacho (Sierra del Aljibe, Andalusien)

Hauptfragestellung des Projekts und grundsätzliche Überlegungen zum Forschungsansatz

Welche Größen steuern die biologische Diversität und ihre räumliche Verteilung?

- Quantifizieren des Einflusses von Temperatur- und Wasserhaushalt in der landschaftlichen Dimension

- Diversitätsebenen: Pflanzenarten, Vegetationstypen

Methodischer Ansatz:

Räumliche explizite statistische Habitatmodelle (datenbasiert), für seltene Arten ggf. wissensbasierte Modelle. Erweiterung des Ansatzes mit multilevel models, um die Betrachtungsebenen der Arten und der Vegetationstypen zu verknüpfen (vgl. Jackson et al. 2012. Seeing the forest and the trees: multilevel models reveal both species and community patterns. Ecosphere 3(9):79).

Projektleitung

Prof. Dr. Michael Rudner (Koordination)
T 09826 654-254
michael.rudner [at]hswt.de Mail

Projektmitwirkung extern

Dr. Andrés Vicente Pérez-Latorre
University of Malaga Link

Projektdauer

06.10.2014 - 31.12.2014

Projektpartner

Projektförderung