BEST BEEF

Deutsche Verbraucher schätzen regionale Lebensmittel. McDonald’s Deutschland bekennt sich deswegen seit Jahren zur hiesigen Landwirtschaft. Rund 90 % seines Rindfleischs bezieht das Unternehmen aus Deutschland. Trotz schwankender Fleischpreise und einer rückläufigen Anzahl landwirtschaftlicher Betriebe in Deutschland möchte McDonald’s diese Herkunftsquote sichern. Voraussetzung dafür ist eine wettbewerbsfähige, nachhaltige Wertschöpfungskette Rindfleisch – vom landwirtschaftlichen Betrieb bis zum Restaurant. 2010 wurde die Arbeitsgruppe BEST Beef etabliert. Dieses „Bündnis für Exzellenz, Sicherheit und Transparenz“ setzt Maßnahmen in den Handlungsfeldern Ökonomie, Ökologie und Soziales auf allen Stufen entlang der Wertschöpfungskette Rindfleisch um. An den regelmäßigen Tagungen der Arbeitsgruppe nehmen Vertreter aus der Land- und Fleischwirtschaft, themenbezogener Verbände sowie Institutionen aus der Wissenschaft teil.

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Bestandteile des Förderprogramms

Das Förderprogramm basiert auf drei Zuschlagmodulen.

Modul 1: Haltung: Laufstall oder Anbindehaltung mit Weidegang
Modul 2: Fütterung: Grundfutter- und Rohfaseranteil der durchschnittlichen Futterration
Modul 3: Nutzungsdauer, Hygiene und Abkalbebox

Projektdetails

Bei Erfüllung aller Module kann eine Zusatzvergütung von bis zu 0,09 €/kg Schlachtgewicht erreicht werden. Die Kriterien der Module wurden gemeinsam mit der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf erarbeitet, die das Projekt darüber hinaus wissenschaftlich begleitet. Das Projekt begann im Oktober 2012, wobei aktuell fünf Erzeugergemeinschaften, vier Schlachthöfe und rund 1.500 landwirtschaftliche Betriebe eingebunden sind. „Wir wollen eine hohe Verfügbarkeit von Qualitäts-Rindfleisch aus Deutschland für unsere Gäste sichern. Damit verbindet sich für uns gleichzeitig ein Bekenntnis zu einer nachhaltigen, zukunftsorientierten Wertschöpfungskette,“- unterstreicht Rudolf Ringhofer, Senior Director Supply Chain & Quality Assurance McDonald’s Deutschland. McDonald’s ist Initiator und Koordinator von BEST Beef. Maßnahmen werden mit den Bündnispartnern gemeinsam entwickelt. Das Ziel ist anschließend die deutschlandweite Einführung und Umsetzung des Programms.

Projektleitung

Prof. Dr. Johannes Holzner (Koordination)
T +49 (0) 9826 - 654 232
johannes.holzner [at]hswt.de Mail

Projektbearbeitung


Projektdauer

01.09.2013 - 01.09.2015

Projektförderung

Weblinks

Best Beef Programm - Vorstellung in McFacts, Nr. 10/2014 Link