Verbraucherorientierte Bewertung – Effizienz und Akzeptanz von Carbon Footprints (Teilprojekt AgroClustEr: WeGa)

Die Berechnung des CO2-Fußabdruckes (Product Carbon Footprint), den ein Produkt im Laufe seines Produktlebenszyklus hinterlässt, ist aus der aktuellen Klimadebatte nicht mehr wegzudenken. Der Product Carbon Footprint (PCF) wird auch bei Gartenbauprodukten zu einer zunehmenden Forderung des Handels.

Im Projekt „Verbraucherorientierte Bewertung - Effizienz und Akzeptanz von Carbon Footprints“ wird daher der PCF von vier wichtigen Gartenbauprodukten (Spargel, Erdbeeren, Phalaenopsis, Schnittrosen) in einem „Cradle to Gate“-Ansatz berechnet. Der innovative Charakter des Projektes begründet sich insbesondere damit, dass das Verbraucherverhalten, das einen erheblichen Einfluss auf Ausgestaltung und Höhe der CO2-Emissionen haben kann, mittels empirischen Erhebungen in die PCF-Berechnung integriert wird. Zu diesem Zweck wird in einem speziell aufgebauten Verbraucherpanel über mehrere Monate das Einkaufs- und Verwendungsverhalten bezüglich der Gartenbauprodukte Spargel, Erdbeeren, Schnittrosen und Orchideen ermittelt und in die Berechnung des PCF integriert.

In einem weiteren Schritt sollen in einer geschichteten, persönlichen Verbraucherbefragung das Interesse der Verbraucher an Informationen über PCF sowie Möglichkeiten einer Ausgestaltung der Informationsübermittlung (z. B. im Rahmen eines CO2-Labels) eruiert werden. CO2-Labels sind in anderen Ländern, z. B. Großbritannien, bereits auf einigen Produkten zu finden. Ob der deutsche Verbraucher ein solches Label oder eine andere Form der Darstellung des PCF für den richtigen Weg der Kommunikation hält, wird u. a. ein Ergebnis dieser Erhebung sein.

Projektleitung

Prof. Dr. Klaus Menrad (Koordination)
T +49 9421 187-200
klaus.menrad [at]hswt.de Mail

Projektbearbeitung


Projektmitwirkung extern

Projektdauer

01.07.2011 - 31.12.2014

Projektträger

Projektförderung