Hopfen

Der Bierhopfen, Humulus lupulus L., wird seit Jahrhunderten zur Haltbarmachung und Aromatisierung des Bieres verwendet. Die Fruchtstände der einheimischen Pflanze zeigen neben den bakteriziden Eigenschaften welche den Bittersäuren zugeordnet werden, eine Vielzahl von weiteren medizinsch relevanten Eigenschaften. Viele dieser Aktivitäten sind auf die prenylierten Flavonoide des Hopfens zurückzuführen. Xanthohumol, das höchstkonzentrierte Prenylflavonoid in der Hopfenpflanze, wird während des Brauvorgangs in das Flavanon Isoxanthohumol umgewandelt. Die höchstkonzentrierten Prenylflavanone im Bier sind somit Isoxanthohumol und 6-Prenylnaringenin. Isoxanthohumol wird des Weiteren im Körper zu 8-Prenylnaringenin metabolisiert. Die durch Biergenuss relevanten Substanzen 8-Prenylnaringenin und 6-Prenylnaringenin werden in diesem Projekt auf ihre biologischen Effekte wie z.B. neurogeneseinduzierende und antikanzerogene Aktivität untersucht.

Projektleitung

Prof. Dr. Herbert Riepl (Koordination)
T +49 9421 187-302
herbert.riepl [at]hswt.de Mail

Projektbearbeitung

Projektdauer

seit 06.12.2012