Die sozialen Aspekte von Baulücken

Das Forschungsprojekt verfolgt eine transdisziplinäre Forschung in den Bereichen Innenentwicklung und Flächenverbrauch und untersucht gesellschaftliche und kulturelle Zusammenhänge in Bezug auf Baulücken in kleinen ländlichen Gemeinden in Bayern.

Mit dem Ziel einer Nachverdichtung wird oft über die "Aktivierung" von Baulücken gesprochen. Aber der Ausdruck verschleiert, dass die kulturellen und sozialen Aspekte des Besitzes von Wohneigentum eine enorme Rolle spielen. In dieser Studie wird danach gefragt, welche Einstellungen die zentralen Akteure hinsichtlich Innenentwicklung, Flächenverbrauch und Baulücken aufweisen. Dabei werden qualitative und quantitative humangeographische Forschungsmethoden kombiniert, um ein vertieftes Verständnis der sozialen Aspekte von Baulücken zu ermöglichen sowie mehrere Studienorte in Mittelfranken vergleichen zu können. Als zentrale Akteure werden Gemeinderatsmitglieder, Ortsbürgermeister*innen, Mitarbeitende in Genehmigungsbehörden sowie Eigentümer*innen befragt.
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Foto: Marina Beck

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Foto: Marina Beck

Ein transdisziplinärer Forschungsbeirat begleitet das Projekt. Dieser setzt sich aus folgenden Praxispartnern zusammen:

  • Dr. Rainer Fugmann, Regionsbeauftragter für die Region Westmittelfranken (8) bei der Regierung von Mittelfranken
  • Verena Walter, Abteilung Land- und Dorfentwicklung, Förderinitiative "Innen statt Außen", Amt für Ländliche Entwicklung Mittelfranken
  • Franziska Wurzinger, Flächensparmanagerin für den Bezirk Mittelfranken, Regierung von Mittelfranken


Verbundprojektleitung

Prof. Dr. Jennifer Gerend (Koordination)
T +49 9826 654-206
jennifer.gerend [at]hswt.de

Projektbearbeitung

Projektdauer

01.01.2021 - 31.12.2023

Projektförderung