Bodendämmplatten aus biogenen Reststoffen

Ziel des Projektes ist die Entwicklung des Produktes "Bodendämmplatte aus biogenen Reststoffen" zur Wärmedämmung von Wohngebäuden. Die Dämmplatte soll aus Getreideschalen (Abfall aus der Lebensmittelherstellung) gefertigt werden.

Vorteile des neuen Produktes gegenüber verfügbaren Dämmmaterialien sind
- Abfallvermeidung durch Verwendung eines Reststoffes,
- Energieeinsparung bei der Herstellung,
- hohe mechanische Stabilität,
- in Kombination mit Lehm relativ hohe Wärmekapazität,
- Bindung von CO2 aus der Atmosphäre im Produkt sowie
- schwere Entflammbarkeit.

Bild1
Test-Platte aus einem studentischen Vorprojekt

Die Hochschule Weihenstephan-Triesdorf entwickelt ein analytisches Optimierungsverfahren, das Produktionsverfahren im Labormaßstab und optimiert die essentiellen Produkteigenschaften hinsichtlich der Praxisanforderungen. Diese Eigenschaften sind geringe Wärmeleitfähigkeit und hohe mechanische Belastbarkeit. Der Industrie-Partner Holz-Lehmhaus GmbH entwickelt ein neuartiges industrielles Produktionsverfahren für Dämmplatten mit hoher mechanischer Festigkeit, ein bromfreies Brandschutzmittel auf Basis natürlicher Rohstoffe und optimiert die Produkteigenschaften Entflammbarkeit sowie Feuchtigkeitsbeständigkeit.


Verbundprojektleitung

Maximilian Josef Jehle (Koordination)
Holz-Lehmhaus GmbH

Teilprojektleitung

Prof. Dr. Hans-Achim Reimann
Hochschule Ansbach

Projektdauer

01.07.2019 - 30.06.2022

Projektpartner

Projektförderung

Förderprogramm

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