BAYSICS | Teilprojekt 6: Höhengrenzen von Baumarten selbst erkunden

Das Teilprojekt der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf ist eingebettet in das Verbundprojekt BAYSICS (Bayerisches Synthese-Informations-Citizen Science Portal für Klimaforschung und Wissenschaftskommunikation) des Bayerischen Netzwerkes für Klimaforschung.


Hintergrund und Zielsetzung des Projekts

Der Bergwald der Bayerischen Alpen ist überdurchschnittlich von der Klimaerwärmung betroffen. Bewegen sich die Höhengrenzen von Buche, Tanne, Fichte & Co. bereits nach oben? Diese vermeintlich einfache Frage kann die Wissenschaft mangels ausreichend dichter Beobachtungsnetze bisher nicht beantworten. Dabei tummeln sich Zigtausende von Bergwanderern auf den Gipfeln, durchwandern die Waldgrenze und nutzen zunehmend Smartphones für Orientierung und Erinnerungsfotos. Unser Projekt sensibilisiert Bergwanderer für den Zusammenhang zwischen Klimawandel und Bergwald, schult sie im Erkennen der häufigen Baumarten und gibt ihnen mit der BAYSICS-App die Möglichkeit, ihre Beobachtungen mit einer großen Community zu teilen. Unter Nutzung der Medien des deutschen Alpenvereins und der Bayerischen Staatsforsten setzen wir auf Bürgerwissenschaft (Citizen Science), Massenmobilisierung (Crowdsourcing) und spielerischen Wettbewerb (Gamification). Die Ergebnisse werden im BaySics-Portal visualisiert und mit historischen Daten aus der Mitte des 19. Jahrhunderts (dem Ende der kleinen Eiszeit mit fast zwei Grad kälteren Temperaturen) verglichen.

Bild1

Projektlogo

Verbundprojektleitung

Prof. Dr. Annette Menzel (Koordination)
Technische Universität München Link

Teilprojektleitung


Projektbearbeitung


Dr. Sabine Rösler
T +49 8161 71-2684
sabine.roesler [at]hswt.de Mail

Projektmitwirkung

Projektdauer

01.05.2018 - 30.04.2023

Projektpartner

Projektträger

Projektförderung

Weblinks

BAYSICS Verbundprojektseite bei bayklif Link
Faltblatt bayklif: "Gemeinsam gegen die Folgen des Klimawandels in Bayern" Link

Dieses Projekt wird durch das Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst im Rahmen des Bayerischen Klimaforschungsnetzwerks (bayklif) gefördert.