Elektrofahrzeuge in Kommunalen Mobilitätskonzepten - Entwicklung von Geschäftsmodellen für regionale eMobilitätskonzepte zusammen mit einer Entlastung der Netzinfrastruktur

ln diesem Projekt sollen Geschäftsmodelle für regionale eMobilitätskonzepte entwickelt werden, die zusätzlich zu einer Entlastung der Netzinfrastruktur in der Zielregion führen. Dabei soll der vorhandene öffentliche Personennahverkehr durch regionale eMobilitätskonzepte ergänzt werden und die Nutzung eines eFahrzeug-Pools als dezentraler Speicher für Stromspitzen aus erneuerbaren Energien zu einer spürbaren Netzentlastung führen. Die Geschäftsmodelle sollen dabei folgende Ziele verfolgen:
• Attraktive Wirtschaftlichkeit für Betreiber und Nutzer als Anreiz für Investitionen in eMobilität
• Attraktive Vergütungsmodelle für die Nutzer zur Speicherung von Spitzenstrom und zur Entlastung der Netzinfrastruktur
• Erhöhung der Energienutzung aus dezentraler Erzeugung
• Weiterführende Nutzung nach dem Auslaufen von geförderten EEG-Anlagen und somit Sicherung
des hohen Anteils an der Nutzung von erneuerbarer Energie
• Optimierung der Ladeinfrastruktur

Ein Schlüsselfaktor für Wohlstand und Existenzsicherung der Menschheit ist die ausreichende, umwelt- und klimaschonende Versorgung mit Energie. Bereits frühzeitig hat die HSWT entsprechende Fachgebiete und Kapazitäten geschaffen, um diesen Themenkomplex umfassend zu erforschen. Der Forschungsschwerpunkt (FSP) "Nachwachsende Rohstoffe" und "Erneuerbare Energien" fasst die Forschungen mehrerer Fakultäten der HSWT sowie die Professoren der HSWT im Wissenschaftzentrum Straubing auf diesem Gebiet zusammen. Er ist einer drei FSPs, die die HSWT auf der Forschungslandkarte Deutschland der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) im Bereich der nachhaltigen Bioökonomie platzieren konnte. Zu nennen sind hier die Themen "Thermische und Stoffliche Verwertung biogener Roh- und Reststoffe", "Verarbeitung von lignocellulosehaltigen Rohstoffen zu Kraftstoffen" sowie "Stoffstrommanagmement und Ökobilanzierung". Studien zur energetischen Optimierung von Biogas- und Kläranlagen, zu Energiepflanzen und Kurzumtriebsplantagen, Analyse von Nachhaltigkeitsaspekten wie Beschäftigung, Wertschöpfung und Biodiversität, Entwicklung und Weiterentwicklung innovativer Geschäftsmodelle, technischer Verfahren und Technologien sowie Marketing- und Akzeptanzstudien ergänzen die vorgenannten Themen. Dazu kommen betrieswirtschaftliche Betrachtungsweisen zu Nachwachsenden Rohstoffen, volkswirtschaftliche Beurteilungen der energetischen und stofflichen Nutzung, Abschätzungen einer ökonomisch und ökologisch tragfähigen Entwicklung sowie nachhaltiger Umgang und Verwendung von Biomasse. Darüber hinaus werden Wertschhöpfungsketten im Bereich der Nachwachsenden Rohstoffe untersucht und bewertet.


Projektleitung

Prof. Dr. Hubert Röder (Koordination)
T +49 9421 187-260
hubert.roeder [at]hswt.de Mail

Projektdauer

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