Methodenspezifisches Potential von Metabarcoding, Metatranskriptomics und Metagenomics für die Beurteilung der Gewässerqualität

Die Biodiversität aquatischer Ökosysteme ist stark vom Umweltwandel betroffen. Durch neue Methoden kann die Biodiversität auch in Routineuntersuchungen über die Möglichkeiten der individuenbasierten morphologischen Analysen hinaus erfasst und in die Gewässerbewertung einbezogen werden. Die verschiedenen Herangehensweisen beziehen sich auf verschiedene Aspekte der Biodiversität und unterscheiden sich in Umfang und Qualität der Daten . ln diesem Projekt werden die Stärken und das Potential der Ansätze untersucht, v. a. von morphologischen und Barcoding-Daten, der gesamten OTU-Diversität, von Metatranskriptomen und Metagenomen. Die Ergebnisse der Datenanalyse werden mit den Ergebnissen klassischer biologischer Bewertungsmethoden bzgl. ihres Potenzials für verschiedene Aspekte der Ökosystembewertung verglichen. Über diesen direkten Nutzen für die biologische Gewässerbewertung hinaus bieten die Daten eine Grundlage, die Verknüpfung zwischen Arten- und funktioneller Diversität zu analysieren.


Projektleitung

Prof. Dr. Dominik Heider (Koordination)

Projektdauer

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