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Der Spessart in Bayern: Das größte Buchenwaldgebiet Mitteleuropas

Moning, C.; König, C.; Wagner, C.; Weiß, F. (2015)

Der Falke 2015 (11), S. 5-8.

 

30 km östlich von Frankfurt am Main und 20 km nordwestlich von Würzburg erhebt sich der 586 m hohe und größtenteils vom Main umschlossene Spessart. Der Name dieses Mittelgebirges leitet sich aus den Begriffen Specht und Hardt („Bergwald“) her, steht also für „Spechtwald“. Diese Bezeichnung
trägt der Spessart zu Recht, denn nicht weniger als sieben Spechtarten haben neben einer auch sonst reichen Avifauna beachtliche Bestände in diesem Europäischen Vogelschutzgebiet, das durch seine angrenzenden Hecken-, Streuobst- und Weinberglandschaften zu einem vielfältigen Naturerlebnis einlädt.


Radolfzeller Aachmündung in Baden-Württemberg: Unbekannter kleiner Bruder des Wollmatinger Rieds

Wagner, C.; König, C.; Moning, C.; Weiß, F. (2015)

Der Falke 2015 (10), S. 5-8.


Der Haasberger See in Schleswig-Holstein – Sørt Sol

Weiß, F.; König, C.; Moning, C.; Wagner, C. (2015)

Der Falke 2015 (9), S. 5-8.


Der Untere Inn in Bayern und Oberösterreich – Vogelparadies zwischen den Dämmen

Wagner, C.; König, C.; Moning, C.; Weiß, F. (2015)

Der Falke 2015 (8), S. 5-8.


Der Salzige See in Sachsen-Anhalt – artenreiche Kulturlandschaft in einem ehemaligen Seebecken

Wagner, C.; König, C.; Moning, C.; Weiß, F. (2015)

Der Falke 2015 (7), S. 5-8.


Das südliche Allgäu in Bayern – blühende Matten und alpine Gebirgsvogelwelt

Moning, C.; König, C.; Wagner, C.; Weiß, F. (2015)

Der Falke 2015 (6), S. 5-8.

 

Südlich von Oberstdorf erhebt sich eines der schönsten Gebirge der deutschen Alpen. 210 km² und somit der größte Teil davon stehen seit 1992 unter Naturschutz. Gleichzeitig ist das Gebiet Europäisches Vogelschutzgebiet. Es handelt sich um die artenreichste Gebirgsregion Deutschlands, die aufgrund ausgedehnter Höhengradienten und vielfältiger Gesteine eine vollständige Ausprägung der subalpinen und alpinen Vegetationseinheiten der bayerischen Alpen mit entsprechenden  Vorkommen charakteristischer alpiner Vogelarten  aufweist. Die Vogelwelt kann hier inmitten eines Florendiversitätszentrums der mittleren und westlichen nördlichen Kalkalpen  mit zahlreichen seltenen und gefährdeten Arten, darunter auch endemischen Pflanzenarten beobachtet werden.


Die Unterelbe bei Nordkehdingen – Uferschnepfen und Weißwangengänse in maritimer Umgebung

König, C.; Moning, C.; Wagner, C.; Weiß, F. (2015)

Der Falke 2015 (5), S. 4-7.


Die Strandseenlandschaft bei Schmoel – Vom Acker zum Naturschutzgebiet

Weiß, F.; König, C.; Moning, C.; Wagner, C. (2015)

Der Falke 2015 (4), S. 4-7.


Die Donauauen zwischen Lechmündung und Ingolstadt in Bayern – Auwälder und nordische Wasservögel

Moning, C.; König, C.; Wagner, C.; Weiß, F. (2015)

Der Falke 2015 (3), S. 5-8.

 

Auf 70 km² erstreckt sich westlich von Ingolstadt das Europäische Vogelschutzgebiet „Donauauen zwischen Lechmündung und Ingolstadt“ mit seinen Auwäldern, Staustufen, Trockenrasen und angrenzenden weiten Ackerfluren. Trotz weitgreifender Regulierungsmaßnahmen an der Donau bildet das Gebiet das größte zusammenhängende Auwaldgebiet an der bayerischen Donau. Ein Besuch lohnt ganzjährig. Im Sommerhalbjahr bereichern die Gesänge einer artenreichen Brutvogelwelt die Auwälder. Hier haben Halsbandschnäpper und Mittelspecht national bedeutende Populationen. Zu den Zugzeiten nutzen viele Wasservögel die Feuchtgebiete, die im Winter auch von nordischen Gästen genutzt werden.


Das Wilde Moor bei Schwabstedt in Schleswig-Holstein – Kleine Schwäne in großartiger Landschaft

Weiß, F.; König, C.; Moning, C.; Wagner, C. (2015)

Der Falke 2015 (2), S. 5-8.


Die Talsperre Spremberg in der Niederlausitz – Limikolen und Seetaucher an der größten Talsperre Brandenburgs

Wagner, C.; König, C.; Moning, C.; Weiß, F. (2015)

Der Falke 2015 (1), S. 4-7.


Winterbeobachtungen am Bodensee in Baden-Württemberg und in der Schweiz – Seetaucher vor Alpenkulisse

Moning, C.; König, C.; Wagner, C.; Weiß, F. (2014)

Der Falke 2014 (12), S. 5-8.

 

Der Bodensee übt als drittgrößter Binnensee Mitteleuropas eine magische Anziehungskraft auf Wasservögel aus, die hier in großer Zahl rasten und überwintern. Die internationale Bedeutung als Überwinterungsgebiet wurde schon früh erkannt. So initiierte die  länderübergreifende Ornithologische Arbeitsgemeinschaft Bodensee (OAB) bereits im Winter  1961/1962 ein Zählprogramm, bei dem das vollständige Artenspektrum entlang des gesamten Seeufers synchron erfasst wird. Besonders lohnende Ziele sind im Winter
der Konstanzer Trichter aufgrund seiner hohen Entenzahlen sowie der Schweizer Uferabschnitt zwischen Münsterlingen und Romanshorn, der aufgrund der hohen  Seetaucherzahlen unter Vogelbeobachtern zu Recht den Namen ‚Seetaucherstrecke‘ trägt.


Rietzer See und Streng in Brandenburg – Wiedervernässung durch die deutsche Einheit

Wagner, C.; König, C.; Moning, C.; Weiß, F. (2014)

Der Falke 2014 (11), S. 5-8.


Die Lippeaue zwischen Vellinghausen und Lippstadt in Nordrhein-Westfalen – Naturerlebnisse im Auenland

König, C.; Moning, C.; Wagner, C.; Weiß, F. (2014)

Der Falke 2014 (10), S. 4-7.


Das Estergebirge in Bayern – Alpenvögel zwischen Garmisch-Partenkirchen und Walchensee

Moning, C.; König, C.; Wagner, C.; Weiß, F. (2014)

Der Falke 2014 (9).

 

Dem Wetterstein- und Karwendelgebirge vorgelagert, liegt zwischen den Tälern der Loisach und der Isar das rund 120 km² große Europäische Vogelschutzgebiet Estergebirge, das große Teile des gleichnamigen Gebirgsstockes umfasst. Das Estergebirge ist über weite Bereiche ein einsames Gebirge mit nur lokal stärkerer touristischer Nutzung. Hier lassen sich in strukturreichen Bergmischwäldern die alpentypischen  Specht- und Eulenarten ebenso erleben wie die mit Birkhuhn, Ringdrossel und Zitronenzeisig typische Avifauna alpiner Matten und Almen.


Die Insel Langeoog in Niedersachsen – Ein Wiedersehen mit Löfflern, Kornweihen und Sumpfohreulen

König, C.; Moning, C.; Wagner, C.; Weiß, F. (2014)

Der Falke 2014 (8), S. 5-8.


Die Weiher bei Eschenbach in der Oberpfalz in Bayern – Zu Besuch bei den Fischadlern am Großen Rußweiher

Wagner, C.; König, C.; Moning, C.; Weiß, F. (2014)

Der Falke 2014 (7), S. 5-8.


Die Greifswalder Oie – Das Helgoland der Ostsee

Weiß, F.; König, C.; Moning, C.; Wagner, C. (2014)

Der Falke 2014 (6), S. 5-8.


Die Leybucht und die Pütten bei Hauen in Niedersachsen – Von Naturgewalten erschaffen, durch den Küstenschutz geformt

Moning, C.; König, C.; Wagner, C.; Weiß, F. (2014)

Der Falke 2014 (5), S. 4-7.

 

Der berühmte Pilsumer Leuchtturm und der beliebte ostfriesische Küstenort Greetsiel in der Krummhörn bieten die Kulisse für einen Komplex hochinteressanter
Exkursionsziele. Die Leybucht und ihre Umgebung gehören zu den herausragenden Beobachtungsgebieten Deutschlands. Neben der unmittelbaren Lage am Wattenmeer und somit auf einer Achse der wichtigsten Rast- und Zugvogelgebiete Mitteleuropas gelegen, trägt die Lebensraumvielfalt, die von Salzwiesen über Weideflächen bis hin zu verschiedenen Gewässern und Röhrichten reicht, zu einer beachtlichen Artenvielfalt bei. Diese wird durch eine gute Beobachtungsinfrastruktur nahezu hautnah erlebbar. Das Gebiet besticht durch
Gänsescharen, Wasservogelvielfalt sowie große Löffleransammlungen und lohnt ganzjährig für einen mindestens eintägigen Besuch.


Die Eilenriede in Niedersachsen – Europas größter Stadtwald

Weiß, F.; König, C.; Moning, C.; Wagner, C. (2014)

Der Falke 2014 (4), S. 7-10.


Prof. Dr. Christoph Moning


Hochschule Weihenstephan-Triesdorf

Institut für Ökologie und Landschaft (IÖL)
Weihenstephaner Berg 4
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