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Toskana des Sauerlandes: Die Medebacher Bucht in Nordrhein-Westfalen

König, C.; Moning, C.; Weiß, F. (2018)

Der Falke 2018 (7), S. 26-30.


Vogelreiches Ökodorf: Brodowin in Brandenburg

Weiß, F.; König, C.; Moning, C. (2018)

Der Falke 2018 (6), S. 30-34.


Forest ecosystem services in rural areas of Germany: Insights from the national TEEB study

Bösch, M.; Peter, E.; Franz, K.; Lorenz, M.; Moning, C.; Olschewski, R.; Rödl, A....

Ecosystem Services 31, S. 77-83.
DOI: 10.1016/j.ecoser.2018.03.014

 

In Germany, forests cover approximately one third of the total land area, thereby providing a high variety of ecosystem services (ES), such as timber production, carbon sequestration, recreation, and other cultural services related to biodiversity protection. A national TEEB (The Economics of Ecosystems and Biodiversity) report published recently focused on ES and biodiversity in rural areas. By drawing on insights from this report, the objective of this paper is to delineate: (i) which ES forests provide especially in the rural areas of Germany, (ii) what is known about the economic values these ES have for forest enterprises and the society, and (iii) if and how the provision of these ES can be safeguarded and possibly expanded. It is shown that the German public is in general highly appreciative of forests. Nevertheless, many of the societally desirable forest ES are not being marketed at the moment.

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Artenvielfalt zu Füßen der Alpen: Der Kochelsee und die Kochelseemoore in Bayern

Moning, C.; König, C.; Weiß, F. (2018)

Der Falke 2018 (5), S. 20-24.

 

Unmittelbar am Alpenrand am Fuß von Herzogstand und Kesselberg und rund 50 km südlich von München gelegen, bietet der Kochelsee in Kombination mit den sich nördlich anschließenden und strukturreich erhaltenen Loisach-Kochelseemooren vielseitige Beobachtungsmöglichkeiten. Bergmischwälder, der See, Nieder- und Hochmoore sowie große Grünlandflächen sind Grundlage für eine reiche Vogelfauna, die hier Brut- und Rasthabitat findet. Im Gebiet um den Kochelsee wurden viele Seltenheiten entdeckt, was neben der Lebensraumvielfalt mit seiner Lage am Alpennordrand zu begründen ist, die bei Schlechtwettersituationen zu Zugstau führen kann.


Ein letztes Stück Moor: Das Recker Moor in Nordrhein-Westfalen

König, C.; Moning, C.; Weiß, F. (2018)

Der Falke 2018 (4), S. 23-27.


Die Königin der Halligen: Hallig Hooge in Schleswig-Holstein

Weiß, F.; König, C.; Moning, C. (2018)

Der Falke 2018 (3), S. 38-42.


Teich- und Feuchtwiesenlandschaft im Erzgebirgsvorland: Das Europäische Vogelschutzgebiet „Limbacher Teiche“ in Sachsen

Moning, C.; Hering, J.; König, C.; Weiß, F. (2018)

Der Falke 2018 (2), S. 21-25.

 

Im Landkreis Zwickau südlich der Großen Kreisstadt Limbach-Oberfrohna liegt mit den Limbacher Teichen eines der bedeutendsten Feuchtgebiete Südwestsachsens, dass für viele Wasservogelarten ein Magnet im insgesamt stillgewässerarmen Erzgebirgsvorland ist. Seine Lachmöwenkolonie und die jahrzehntelange Forschung an Zwergschnepfen machten die Limbacher Teiche in Ornithologenkreisen bekannt. Über 230 Vogelarten sind nachgewiesen, von denen 90 Arten regelmäßig brüten. 2006 erfolgte die Unterschutzstellung des biotopreichen Areals als Vogelschutzgebiet und 2011 als FFH-Gebiet.


Im Land der tausend Gräben: Der Drömling in Niedersachsen und Sachsen-Anhalt

König, C.; Moning, C.; Weiß, F. (2018)

Der Falke 2018 (1), S. 36-40.


Energiewende und Naturschutz – Eine Schicksalsfrage auch für Rotmilane

Moning, C. (2017)

Bausteine der Energiewende. RaumFragen: Stadt – Region – Landschaft, S. 331-344.
DOI: 10.1007/978-3-658-19509-0_16

 

Der Ausbau der Nutzung erneuerbarer Energien hat in den letzten Jahrzehnten zu flächenhaften Wirkungen geführt, die in der Folge Seitens des Naturschutz in erster Linie durch planrechtliche Instrumente beantwortet wurden. Der Artikel fast die wesentlichen Entwicklungen im Konfliktfeld des Ausbaus erneuerbarer Energien mit dem Naturschutz zusammen. Anhand der Beispielfelder Windenergie, Biomasse, Fotovoltaik und Wasserkraft werden Auswirkungen zusammenfassend skizziert und den Leser in die Lage versetzt, die in Teilen fehlenden gesamtgesellschaftlichen Abwägungsprozesse nachzuvollziehen. Abschließend werden die sich aus der Gesamtsituation ergebenden Erfordernisse für den Naturschutz perspektivisch dargestellt und Lösungsansätze skizziert.

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Vogelbeobachtung im Vierkehlchenland: Die Rosenheimer Stammbeckenmoore in Bayern

Moning, C.; Wittmann, J.; König, C.; Weiß, F. (2017)

Der Falke 2017 (12), S. 38-42.

 

Südwestlich von Rosenheim bildete sich vor der Kulisse des Mangfallgebirges und der Chiemgauer Alpen nach den Eiszeiten der gewaltige Moorkomplex der Rosenheimer Stammbeckenmoore. Er besteht aus den Abgebrannten Filzen sowie den Sterntaler-, den Hochrunst- und den Kollerfilzen. Am Rande dieses Moorkomplexes liegen ausgedehnte Auen- und Streuwiesenbereiche. Angrenzend bieten zu den Zugzeiten die offenen Ackerflächen südlich von Pang interessanten Durchzüglern Rastflächen, während der nahe gelegene Simssee mit seinen ausgedehnten Verlandungsbereichen und der Vogelzug am Samerberg das Beobachtungsangebot abrunden.


Steilküste und Strandseen: Die Hohwachter Bucht in Schleswig-Holstein

Weiß, F.; König, C.; Moning, C. (2017)

Der Falke 2017 (11), S. 36-40.


Zwischen Harz, Börde und Elbe: Feuchtgebiete bei Staßfurt in Sachsen-Anhalt

König, C.; Moning, C.; Wagner, C.; Weiß, F. (2017)

Der Falke 2017 (10), S. 49-52.


Eine Privatinitiative zahlt sich aus: Der Plessenteich bei Ulm in Bayern

Wagner, C.; König, C.; Moning, C.; Weiß, F. (2017)

Der Falke 2017 (9), S. 28-31.


Dem Meer ein Stück zurückgegeben: Der Langwarder Groden in Niedersachsen

Weiß, F.; König, C.; Moning, C.; Wagner, C. (2017)

Der Falke 2017 (8), S. 30-34.


Vogelbeobachtung in den größten Heideflächen Mitteleuropas: Die Lüneburger Heide in Niedersachsen

König, C.; Moning, C.; Wagner, C.; Weiß, F. (2017)

Der Falke 2017 (7), S. 34-38.


Frühjahrsbeobachtungen auf inneralpinen Steppenrasen: Das Etschtal in Südtirol

Moning, C.; Wittmann, J.; König, C.; Wagner, C.; Weiß, F. (2017)

Der Falke 2017 (6), S. 34-38.

 

Zwischen dem Reschenpass im Norden des Vinschgaus und Trento im Süden erstreckt sich das Tal der Etsch, in dem einmalige inneralpine Trockenhänge zu einem Besuch des Alpenraumes bereits zwischen März und Mai einladen. In diesem Beobachtungstipp gehen wir deshalb speziell auf die Beobachtungsmöglichkeiten in den tieferen Lagen der Region ein. Diese sind in der Regel schneefrei und ohne viele Höhenmeter zu erleben. In wenigen Tagen können rund 100 Vogelarten auf inneralpinen Steppenrasen, auf den hochmontanen Wiesen, in Zirbenwäldern, den wenigen verbliebenen Feuchtgebieten und an steilen sonnenbeschienenen Felswänden beobachtet werden. Die Mischung aus mediterran sowie alpin und montan verbreiteten Vogelarten, darunter Steinhuhn, Bartgeier und Blaumerle, in Kombination mit einer artenreichen und lokal verbreiteten Flora und Insektenfauna, mit beispielsweise vielen speziellen Tagfalterarten, machen einen Besuch im Frühjahr besonders lohnend.


Landschaft aus einer anderen Zeit: Der ehemalige Truppenübungsplatz Münsingen in Baden-Württemberg

Wagner, C.; König, C.; Moning, C.; Weiß, F. (2017)

Der Falke 2017 (5), S. 18-21.


Naturschatz in der Stadt: Der Stadtwald Augsburg in Bayern

Wagner, C.; König, C.; Moning, C.; Weiß, F. (2017)

Der Falke 2017 (4), S. 38-42.


Die Hauptstadt Österreichs aus der Vogelperspektive: Wien

Taurer, G.; König, C.; Moning, C.; Teufelbauer, N.; Wagner, C.; Weiß, F. (2017)

Der Falke 2017 (3), S. 28-33.

 

Als Kulturstadt ist Wien weltbekannt, knapp 15 Mio. Gästenächtigungen verzeichnete die Stadt im Jahr 2016, wobei das Angebot von Schlössern über Museen bis hin zu einem beeindruckenden Angebot für Musikinteressierte reicht. Weniger bekannt ist Wien als Natur- und Vogelbeobachtungsziel. Dabei hat es auch in dieser Hinsicht Beeindruckendes zu bieten, und die unterschiedlichen Lebensräume sorgen für große Artenvielfalt mit etwa 120 Brutvogelarten. Obwohl Wien mittlerweile fast 1,8 Mio. Einwohner zählt, konnten für die Natur wertvolle Flächen sogar im Herzen der Stadt bewahrt werden. Die großflächige Erhaltung von naturnahen Räumen ist teilweise ihrer Nutzung in der Vergangenheit zu Jagdzwecken zu verdanken, die große Gebiete wie den Prater oder den Lainzer Tiergarten vor der Abholzung bewahrten, aber auch der bis ins letzte Jahrhundert unregulierten Donau, welche Wien durchfließt, und der Landschaftsgestaltung im Zuge des Hochwasserschutzes der Stadt: diese führte zur Errichtung der Neuen Donau und des Naturparadieses Donauinsel.


Am Eingang zum Fjord: Das Naturschutzgebiet Schleimündung in Schleswig-Holstein

Weiß, F.; König, C.; Moning, C.; Wagner, C. (2017)

Der Falke 2017 (2), S. 18-21.


Prof. Dr. Christoph Moning


Hochschule Weihenstephan-Triesdorf

Institut für Ökologie und Landschaft (IÖL)
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