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Die Sonneninsel der Seeadler: Usedom

König, C.; Moning, C.; Weiß, F. (2019)

Der Falke 2019/12 (12), S. 27-31.


Heiden und Niedermoore in einer Boomregion: Vogelbeobachtung in der Münchner Schotterebene

Moning, C.; König, C.; Weiß, F. (2019)

Der Falke 2019/11 (11), S. 7-11.

 

Da wo heute die Allianzarena eine weit sichtbare Landmarke im prosperierenden Münchner Norden bildet, erstreckte sich nach der letzten Eiszeit eine weite Schotterebene, die Münchener Schotterebene.  Menschliche Weidenutzung verwandelte die mageren Standorte später in weite Grasheiden, während sich dort wo der Grundwasserstrom die Oberfläche erreichte, weite Niedermoorlandschaften mit dem Dachauer, Freisinger und Erdinger Moos bildeten. Dazwischen floss breit die Isar mit ihren Auwäldern und Schotterbänken. Landwirtschaftliche Intensivierung und massive Siedlungsentwicklung zerstörten viele dieser Lebensräume, doch erzeugt der zunehmende Flächendruck interessante Entwicklungen für den Naturschutz – durch Ausgleichsflächen.


Einer der letzten alten Buchenwälder: Der Kellerwald in Hessen

Andrea, M.; König, C.; Moning, C.; Weiß, F. (2019)

Der Falke 2019/10 (10), S. 38-42.


Juwelen des Süderberglandes: Stilleking und Ebbemoore in Nordrhein-Westfalen

König, C.; Moning, C.; Weiß, F. (2019)

Der Falke 2019 (9), S. 42-46.


Ein bedeutendes Rastgewässer aus Menschenhand: Der Förmitzspeicher in Bayern

Moning, C.; König, C.; Weiß, F. (2019)

Der Falke 2019 (8), S. 39-43.

 

Das nordöstliche Oberfranken zwischen Fichtelgebirge und Frankenwald ist eine von Natur aus gewässerarme Gegend. Diese Gewässerarmut motivierte die Anlage von drei Stauseen südlich von Hof. Einer von diesen ist der Förmitzspeicher. Die wenigen Wasserflächen südlich von Hof ziehen durchziehende Wasservögel besonders an, sodass bislang über 110 Arten nachgewiesen werden konnten, auch wenn bei der Anlage des Förmitzspeichers Naturschutz kein wesentliches Ziel war. Der Förmitzspeicher lohnt vor allem zu den Zugzeiten einen Besuch.


Der einsame Höhenzug: Der Solling in Niedersachsen

König, C.; Moning, C.; Weiß, F. (2019)

Der Falke 2019 (7), S. 38-42.


Seevögel hautnah erleben: das Katinger Watt in Schleswig-Holstein

Weiß, F.; Moning, C.; König, C. (2019)

Der Falke 2019 (6), S. 13-17.


Dornröschen der Nordsee: Die Insel Baltrum in Niedersachsen

König, C.; Moning, C.; Weiß, F. (2019)

Der Falke 2019 (5), S. 30-34.


Positive trends in plant, dragonfly and butterfly diversity of rewetted montane peatlands

Strobl, K.; Moning, C.; Kollmann, J. (2019)

Restoration Ecology 2019 (28), S. 796-806.
DOI: 10.1111/rec.12957

 

Drainage and afforestation of peatlands cause extensive habitat degradation and species losses. Restoration supports peatlandbiodiversity by creating suitable habitat conditions, including stable high water tables. However, colonization by characteristicspecies can take decades or even fail. Peatland recovery is often monitored shortly after restoration, but initial trends may notcontinue, and results might differ among taxonomic groups. This study analyzes trends in plant, dragonfly, and butterflydiversity within 18 years after rewetting of montane peatlands in central Germany. We compared diversity and speciescomposition of 19 restored sites with three drained peatlands and one near-natural reference site. Restoration resulted inimproved habitat conditions and benefited species diversity, but there were marked differences among taxonomic groups.Dragonflies rapidly colonized small water bodies but their diversity did not further increase in older restoration sites.Characteristic peatland vegetation recovered slowly, since it depended on a high water holding capacity that was onlyreached after peat started accumulating. Generally, plant diversity developed toward reference conditions albeit incompletely,even 18 years after restoration. Butterflies responded less to peatland restoration; generalists increased only temporarilyand specialists could not establish. In conclusion, peatland restoration improves habitat conditions and biodiversity, whiletrajectories of recovery are nonlinear and incomplete after two decades. This highlights the need for long-term monitoringand a strategic selection of indicator species for evaluation of restoration success.

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Das Storchendorf Bergenhusen in Schleswig-Holstein

Weiß, F.; Moning, C.; König, C. (2019)

Der Falke 2019 (4), S. 13-17.


Der größte Laubwald Deutschland: Der Hainich in Thüringen

König, C.; Moning, C.; Weiß, F. (2019)

Der Falke 2019 (3), S. 36-40.


Ein Zollstock genügt - Einfaches Verfahren zur Beurteilung von Pflegezustand und Lebensraumeignung für Zielarten der Streuobstwiesen Oberbayerns

Brunner, M.; Moning, C.; Tobisch, C. (2019)

Naturschutz und Landschaftsplanung 51 (02), S. 2-7.


Im Land des Schimmelreiters: Der Hauke-Haien-Koog in Schleswig-Holstein

Weiß, F.; Moning, C.; König, C. (2019)

Der Falke 2019 (2), S. 13-17.


Tiefe Seen im Grünen Band: Die Schaalseeregion in Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein

König, C.; Moning, C.; Weiß, F. (2019)

Der Falke 2019 (1), S. 38-42.


Lebensräume auf Zeit – Tierökologische Konzepte für Gewerbe-, Industrie- und Infrastrukturflächen

Moning, C. (2018)

ANLiegen Natur 40 (2), S. 55–62.

 

Zahlreiche Tierarten, deren Ursprung in dynamischen Naturlandschaften liegt, finden Ersatzlebensräume auf Gewerbe-, Industrie- und Infrastrukturflächen. Da diese Flächen einer betrieblichen Nutzung dauerhaft zugänglich bleiben sollen, können sich Konflikte mit dem Artenschutz ergeben. Mit Hilfe individueller Flächenkonzepte kann das Konfliktpotenzial besser abgeschätzt und minimiert werden. Der Artikel beschreibt hierzu die ökologisch-konzeptionellen Voraussetzungen für Tierlebensräume. Dabei wird das Konzept einer Zielartenbewertung ebenso vorgestellt wie der hilfreiche Handlungsrahmen des „Habitat Backbone“-Konzeptes. Eine Checkliste hilft bei der Entwicklung solcher habitatintegrierender Konzepte.

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Seetaucher vor alpiner Kulisse: Traun-und Attersee in Oberösterreich

Moning, C.; König, C.; Weiß, F. (2018)

Der Falke 2018 (12), S. 36-40.

 

Rund 45 Autominuten östlich von Salzburg liegt eine Reihe von tiefen Gletscherzungenseen, die in ihrer Gesamtheit als Salzkammergutseen bezeichnet werden. Darunter ist der Traunsee mit 191 m Tiefe der tiefste See Österreichs und der Attersee mit gut 46 km² der größte See Oberösterreichs. Ihr klares nährstoffarmes Wasser lockt keine Vogelmassen an. Zwischen 1970 und 2014 wurden am Traunsee beispielsweise nur maximal rund 6000 Wasservögel gezählt. Jedoch bieten sie interessante Wintergäste. So lenkten beispielsweise Mitte November 2008 mehr als 500 Prachttaucher die Aufmerksamkeit auf das beschauliche Alpen-Ambiente des Traunsees. Im Winterhalbjahr lassen sich die beiden Seen zu einer oft ergiebigen Beobachtungsrunde kombinieren.


Tidepolder und Feuchtgrünland: Die Große Luneplatte in Bremen

Weiß, F.; Moning, C.; König, C. (2018)

Der Falke 2018 (11), S. 16-20.


Vogelzug im Lahntal: Marburg in Hessen

Weiß, F.; König, C.; Moning, C. (2018)

Der Falke 2018 (10), S. 38-42.


Ein Stück wilder Rhein: Der Lampertheimer Altrhein in Hessen

König, C.; Moning, C.; Weiß, F. (2018)

Der Falke 2018 (9), S. 39-43.


Ein Reiherparadies aus Menschenhand: Der Aischgrund in Bayern

Moning, C.; König, C.; Weiß, F. (2018)

Der Falke 2018 (8), S. 22-26.

 

Der Aischgrund nordwestlich von Erlangen ist eine alte Teichlandschaft. In ihm liegen einige bedeutende Brutgebiete für Wasservögel, darunter das Mohrhof-Weihergebiet, der Schlossweiher Neuhaus und der Kleine Bischofsweiher. Die Teiche dieser Landschaft sind nährstoffreich und bieten daher im Herbst, wenn sie abgelassen werden, gute Nahrungsgründe für durchziehende Vögel. Noch dazu brüten einige interessante Arten wie Schwarzhalstaucher, Zwergdommeln und Blaukehlchen. Bisher wurden mehr als 250 Arten nachgewiesen. Trotz seiner Größe von rund 2000 ha lässt sich die als Vogelschutzgebiet ausgewiesene Landschaft gut während eines Tagesausfluges zwischen April und Oktober erkunden.


Prof. Dr. Christoph Moning


Hochschule Weihenstephan-Triesdorf

Institut für Ökologie und Landschaft (IÖL)
Weihenstephaner Berg 4
85354 Freising

T +49 8161 71-2585
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