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Projektdauer: 01.01.2022 - 31.12.2024

Vorhersage der Kombinationseignung zwischen Löwenzahnarten zur Kautschuk-Ertragssteigerung durch Auswertung von NMR-Metaboliten-Profilen mittels künstlicher Intelligenz (TOMBI)

Die Nachfrage nach Naturkautschuk zur Produktion von Reifen und vielen anderen Gummiartikeln steigt weltweit und wird bisher ausschließlich aus dem Latex des tropischen Kautschukbaumes bedient. Der globale Bedarf wird voraussichtlich schon in diesem Jahrzehnt aus dieser Quelle nicht mehr gedeckt werden können. Um eine weitere Abholzung tropischer Regenwälder für Kautschukplantagen zu vermeiden, suchen alle größeren Reifenhersteller weltweit nach alternativen Kautschukpflanzen. Der Russische L...
Projektleitung HSWT: Prof. Dr. Andreas Krumpel

Nachwachsende Rohstoffe


Projektdauer: 01.06.2021 - 30.04.2024

Festlegung zentraler Abluftanalyseparameter als Basis für die Auswahl eines innovativen Mikroorganismenkonsortiums zum Abluftabbau und iterative Optimierung der Reaktorauslegung und Fahrweise zur Maximierung des Schadstoffabbaus (MicroCleanExhaust)

Durch Galvanisierung können die mechanische und chemische Beständigkeit von Werkstoffen verbessert werden. Die Filtration der bei diesem Prozess entstehenden, schadstoffhaltigen Abluft erfolgt momentan größtenteils durch Gaswäsche, wodurch eine erhebliche Umweltbelastung und hohe Kosten entstehen. In diesem Projekt soll ein neuartiger Biorieselbettreaktor entwickelt werden, welcher eine kostengünstige und umweltfreundliche Alternative zu anderen Systemen darstellt. Hierfür muss ein neuartiges...
Projektleitung HSWT: Prof. Dr. Sabine Grüner-Lempart

biologische Abluftreinigung Biorieselbettreaktor Galvanik Mikroorganismen Umweltvorsorge


Projektdauer: 01.05.2021 - 31.10.2023

Tanzende Flocken: Entwicklung einer universellen ressourcenschonenden Oberflächenbehandlungsanlage in einem neuartigen Trockenverfahren basierend auf pflanzlichen Fasercompounds

Die Oberflächenbearbeitung wie Entfetten, Reinigen, Entgraten, Aufrauen von Bauteilen ist eine häufige Anwendung in industriellen Sektoren und wird heutzutage entweder lösungsmittel- oder wasserbasiert durchgeführt. Beide Verfahren beinhalten jedoch gravierende Belastungen der Umwelt (Lösungsmittelentsorgung, Wasserverbrauch, Energie). Deshalb ist es das Ziel dieses Verbundprojekts, eine kostengünstige Oberflächenbehandlungsanlage (1 m3 Fassungsvermögen, Bearbeitungszeit < 5 min) mit einem...
Teilprojektleitung HSWT: Prof. Dr. Sabine Grüner-Lempart

Entfettung Fasern Kunststoffverarbeitung Metallverarbeitung Nachhaltige Produktionsverfahren Oberflächenbehandlung Partikel Weitere Forschungsfelder


Projektdauer: 01.01.2021 - 31.07.2023

Verkapselung eines Milbenwirkstoffes für den Einsatz in Hühnerställen für Legehennen

Ziel dieses FuE-Kooperationsprojektes ist die Entwicklung eines Anti-Milbengranulats zur Einbringung in Legehennenställe. Durch Mikroverkapselung soll das Granulat eine Langzeitverfügbarkeit im Stall aufweisen, so dass eine Behandlung nur alle zwölf Wochen nötig ist. Das Einbringen des Wirkstoffgranulats kann im Gegensatz zu herkömmlichen Wirkstoffen auch bei besetztem Stall erfolgen. Die Herstellung des Granulats erfolgt im Wirbelschichtverfahren. Dadurch können mehrere Wirkmechanismen kombi...
Projektleitung HSWT: Prof. Dr. Sabine Grüner-Lempart

Controlled Release Legehennen Mikroverkapselung Milben Tierwohl


Projektdauer: 01.01.2021 - 30.06.2023

HeavySand - Entwicklung einer Prozesswasseraufbereitungsanlage 5 l/min mit einer innovativen Filtereinheit auf Basis eines mit Manganoxid mechanisch beschichteten Sandes zur selektiven Anlagerung von Schwermetallen (200 mg/g)

Ziel des Projektes ist die Entwicklung einer Prozesswasseraufbereitungsanlage mit einer innovativen Filtereinheit auf Basis eines mit Manganoxid mechanisch beschichteten Sandes. Dieser soll als Adsorbat zur selektiven Anlagerung von toxischen Schwermetallen (Pb, Cd, Hg) genutzt werden. Es wird kein Mehrpreis entstehen, da das Füllmaterial mittels eines innovativen Verfahrens hergestellt sowie regeneriert werden kann. Schwermetalle adsorbieren an amorphen MnO2-Pulver mit ca. 200 mg/g. Die MnO2...
Projektleitung HSWT: Prof. Dr. Sabine Grüner-Lempart

Abwasserreinigung Adsorption Mangandioxid Oberflächenbeschichtung Schwermetallentfernung Umweltvorsorge Wasseraufbereitung


Projektdauer: 01.06.2020 - 31.10.2022

Gießereisandregenerierung – Entwicklung eines mikrobiologischen Reinigungsverfahrens zur Entfernung silicathaltiger Rückstände von der Oberfläche gebrauchter Gießereisande

Das Ziel dieses Projekts besteht darin, Gießereisand, welcher bereits für die Sandkernherstellung verwendet wurde, durch den gezielten Einsatz mehrerer Reinigungsstufen zu recyceln. Für die Herstellung von Sandkernen werden die Gesteinskörnungen mit Bindemitteln und Additiven versehen, um eine Formbarkeit des Sandes zu ermöglichen. Nach der Herstellung des Gussmodells wird der Sandkern in der Regel zerstört und die Masse ist für eine Wiederverwendung unbrauchbar. Das Bindemittel, welches dem ...
Projektleitung HSWT: Prof. Dr. Sabine Grüner-Lempart

Gießereisand Gussformen Industrielle Biotchnologie Mikrobiologische Oberflächenreinigung Recycling Umweltvorsorge


Projektdauer: 01.04.2020 - 31.08.2022

Erforschung und Entwicklung eines NH3‐abbauenden Pilz‐Bakterienbiofilms und eines Biofilm‐Startersets mit Nähr‐Pufferlösung zur Aktivierung des gefriergetrockneten Startersets bei Inbetriebnahme des Fermenters (BIOFAM)

Die erheblichen Mengen an Ammoniak und Feinstaub von 0,02 - 0,06 kg Feinstaub/Tierplatz/Jahr in Geflügelställen tragen signifikant zur Verringerung der Luftqualität in Deutschland bei. Durch den steigenden Geflügelfleischkonsum und den damit verbundenen Anstieg der Geflügelstallzahl wird deren Filterung an Bedeutung gewinnen. Die Leistung aktueller Filteranlagen von ca. 40 µg/m³ überschreitet die Zielwerte der EU von 25 µg/m³ erheblich. Ammoniak kann nur teilweise gefiltert werden. Biorieselb...
Projektleitung HSWT: Prof. Dr. Sabine Grüner-Lempart

biologische Abluftreinigung Biorieselbettreaktor Geflügelhaltung Hühnerstall Umweltvorsorge


Projektdauer: 01.01.2020 - 31.12.2022

Minderung von Nitratausträgen durch digitales Stickstoffmanagement und sensorgestützte Düngung in der Modellregion Burghausen/Burgkirchen (digisens)

In der Modellregion Burghausen/Burgkirchen werden in enger Zusammenarbeit von Wissenschaft, Landwirtschaft und Beratung innovative Technologien des digitalen Nährstoffmanagements und der sensorgestützten Stickstoff (N)-Düngung weiterentwickelt. Diese Technologien werden dann an die regionalen Standort- und Bewirtschaftungsbedingungen angepasst und in Landwirtschaftsbetrieben umfassend getestet. Das Nährstoffmanagementsystem soll sowohl im ökologischen als auch konventionellen Landbau einsetz...
Teilprojektleitung HSWT: Prof. Dr. Frank Leßke

Algorithmen Bioinformatik Digitalisierung Nährstoffmanagement ökologische Landwirtschaft Software-Entwicklung Stickstoff Teilflächenspezifische N-Düngung


Projektdauer: 01.02.2019 - 31.12.2022

Webbasiertes Nährstoff-Management im ökologischen Landbau (Web-Man)

Projektziel ist die Entwicklung und Praxiserprobung eines webbasierten Nährstoffmanagementsystems für den ökologischen Landbau. Dieses dient dazu, den Nährstoff-und Düngebedarf landwirtschaftlicher Kulturarten zu ermitteln, den Nährstoffanfall in der Tierhaltung und in Biogasanlagen zu berechnen, inner- und überbetriebliche Nährstoffkreisläufe zu analysieren und Handlungsempfehlungen zur optimalen Düngung und Fruchtfolgegestaltung im landwirtschaftlichen Betrieb zu geben. Auf de...
Teilprojektleitung HSWT: Prof. Dr. Frank Leßke

Digitalisierung Expertensystem Maschinelles Lernen Nährstoff-Management Ökologischer Landbau Software-Entwicklung Weitere Forschungsfelder


Projektdauer: 01.11.2018 - 30.06.2021

Entwicklung eines Reinigers auf Polymerbasis zur Entkalkung im sanitären Bereich

Industriell und häuslich verwendete Reinigungsmittel zur Entfernung von Kalbablagerungen enthalten Inhaltsstoffe, die für Mensch und Umwelt eine Gefahr darstellen können. Da sie in großen Mengen zum Einsatz kommen, besteht der Wunsch nach einer nachhaltigen, umweltschonenden Alternative. Eine Möglichkeit könnten Reiniger auf Basis von Biopolymeren darstellen, so wie z. B. Alginsäure und deren Salze, die Alginate. Alginate besitzen die Eigenschaft, Komplexe mit Calciumkationen zu bilden, was h...
Projektleitung HSWT: Prof. Dr. Sabine Grüner-Lempart

Alginate Biopolymere Kalk Reinigungsmittel Schäume Umweltvorsorge


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